Outlook prüft E-Mails künftig automatisch vor dem Versand
Ein kleiner Tippfehler in einer E-Mail ist schnell passiert – besonders bei kurzen Antworten oder wenn eine Nachricht unter Zeitdruck geschrieben wird. Microsoft will Nutzern des neuen Outlook künftig dabei helfen, solche Fehler zu vermeiden: Ab November 2026 soll sich eine automatische Rechtschreibprüfung vor dem Versand aktivieren lassen.
Die Funktion kehrt in das neue Outlook zurück
Die automatische Prüfung vor dem Senden ist aus dem klassischen Outlook bereits bekannt. Im neuen Outlook für Windows fehlte bislang jedoch eine entsprechende Einstellung, die jede Nachricht unmittelbar vor dem Versand noch einmal auf Rechtschreibfehler überprüft. Zwar erkennt Outlook bereits während der Eingabe viele falsch geschriebene Wörter und markiert sie. Gerade bei längeren Nachrichten oder schnellen Antworten können solche Hinweise allerdings leicht übersehen werden. Die zusätzliche Prüfung vor dem Versand soll eine weitere Möglichkeit bieten, Fehler rechtzeitig zu entdecken.
Rollout startet im November
Laut Microsoft beginnt die allgemeine Verteilung der Funktion voraussichtlich Mitte November 2026 und soll Anfang Dezember abgeschlossen sein. Nutzer der Vorschauversion können bereits ab Mitte Oktober an die Reihe kommen. Die Neuerung betrifft das neue Outlook für Windows und Outlook im Web. Nach der Freischaltung lässt sich die automatische Rechtschreibprüfung so konfigurieren, dass sie vor dem Senden einer E-Mail ausgeführt wird. Eine manuelle Prüfung jeder Nachricht ist dann nicht mehr erforderlich.
Keine große Neuerung, aber praktisch im Alltag
Die Funktion dürfte vor allem Menschen helfen, die beruflich viele E-Mails schreiben. Ein zusätzlicher Prüfschritt kann verhindern, dass offensichtliche Tippfehler in einer Nachricht landen, die bereits beim Empfänger angekommen ist. Eine vollständige Korrekturlesung ersetzt die Rechtschreibprüfung allerdings nicht. Inhaltliche Fehler, missverständliche Formulierungen oder falsch verwendete Wörter erkennt sie nicht immer zuverlässig. Wer wichtige Nachrichten verschickt, sollte deshalb weiterhin kurz gegenlesen. Für die Aktivierung ist laut Microsoft keine Maßnahme durch Administratoren erforderlich. Die Funktion wird im Rahmen des regulären Rollouts bereitgestellt. Nutzer können anschließend selbst entscheiden, ob sie die automatische Prüfung vor dem Versand einschalten möchten.
